Solarförderung Hamburg, Bremen & Niedersachsen – Alle Infos & Links

Hamburg – aktuelle Fördermöglichkeiten

Aktuell gibt es in Hamburg eine Mischung aus Bundes- und Landesförderungen für Solaranlagen, darunter die bundesweite KfW-Förderung (Kredit 270) und spezifische Hamburger Programme wie die Förderung für Gründächer in Kombination mit PV (über die IFB) und eine spezielle Zuschussaktion für Balkonkraftwerke für einkommensschwache Haushalte (BUKEA/Caritas), während das EEG weiterhin eine Einspeisevergütung für Strom garantiert.

Bundesweite Förderungen

  • KfW-Kredit 270 (Erneuerbare Energien - Standard): Zinsgünstiger Kredit für die Installation von PV-Anlagen, Stromspeichern und Nebenkosten, über die Hausbank abrufbar.

  • EEG-Einspeisevergütung: Für jede eingespeiste Kilowattstunde Strom gibt es feste Sätze, die je nach Anlagengröße und Volleinspeisung variieren.

Hamburger Landesförderungen

Wichtige Schritte & Anlaufstellen

  1. Bedarfsanalyse: Ermitteln Sie, welche Anlagengröße (kWp) Sie benötigen und ob Speicher gewünscht sind.

  2. Angebote einholen: Holen Sie Angebote von qualifizierten Fachbetrieben ein.

  3. Förderung kombinieren: Prüfen Sie, welche Bundes- und Landesprogramme zusammenpassen.

  4. Anträge stellen: Beantragen Sie die Förderung vor der Beauftragung über Ihre Hausbank (KfW) oder spezielle Programme (IFB, BUKEA).

Bremen – aktuelle Förderlage

Für Solaranlagen in Bremen gibt es aktuell keine direkten Landes-Zuschüsse, aber Sie können Bundesförderungen wie zinsgünstige KfW-Kredite (z.B. Kredit 270), die 0% Mehrwertsteuer seit 2023, die gestrichene Einkommensteuer (bis 30 kWp) sowie die Einspeisevergütung nutzen. Zusätzlich bietet der lokale Energieversorger SWB einen eigenen Förderbonus für PV-Anlagen und Wallboxen an, und die Bremer Aufbau-Bank (BAB) unterstützt mit günstigen Krediten.

Bundesweite Förderungen (relevant für Bremen)

  • KfW-Kredit 270: Zinsgünstige Darlehen für erneuerbare Energien, inklusive PV-Anlagen und Stromspeicher.

  • Mehrwertsteuer: 0% Mehrwertsteuer auf Kauf und Installation von PV-Anlagen (seit 2023).

  • Einkommensteuer: Einkommensteuer für PV-Anlagen bis 30 kWp entfällt.

  • Einspeisevergütung: Gesetzlich garantierte Vergütung für Strom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird (aktuell gestiegen).

Regionale & lokale Förderung in Bremen

  • SWB-Förderung: Bis zu 750 € Bonus für PV-Anlagen, wenn Sie Kunde bei SWB sind (Details prüfen).

  • Bremer Aufbau-Bank (BAB): Programm „Rund ums Haus/PV nach Plan“ bietet zinsgünstige Darlehen (bis 50.000 €) für PV, Speicher und Ladeinfrastruktur.

  • Bremerhaven (ggf.): Bezuschusst Solar-Investitionen auf selbst genutzten Wohnimmobilien im Stadtgebiet.Niedersachsen – Förderlage

Für das Bundesland Niedersachsen gibt es aktuell keine flächendeckenden Landesprogramme speziell für Photovoltaik‑Anlagen oder Batteriespeicher.

Kommunale Zuschüsse:
Einzelne Städte in Niedersachsen (z. B. Hannover oder Braunschweig) haben in der Vergangenheit eigene Initiativen zur Solarenergie gestartet. Die Bedingungen variieren, daher empfiehlt sich die Recherche bei der jeweiligen Kommune.

Bundesweite Förderprogramme:
Auch hier können Förderangebote des Bundes wie zinsgünstige Kredite über die KfW‑Bank oder steuerliche Vorteile genutzt werden.

Bundesweite Fördermöglichkeiten (Deutschland)

Aktuelle bundesweite Solaranlagen-Förderungen umfassen die 0 % Mehrwertsteuer auf Kauf/Installation (bis 30 kWp), die gesetzliche Einspeisevergütung (EEG) sowie zinsgünstige KfW-Kredite (Programm 270) für die Gesamtkosten. Hinzu kommen viele regionale Zuschüsse und Programme von Bundesländern, Städten und Kommunen, z.B. für Batteriespeicher (Berlin, Stuttgart, Düsseldorf), die oft mit den Bundesförderungen kombinierbar sind. Wichtig: Den Antrag für Förderungen immer vor der Auftragsvergabe stellen.

Bundesweite Förderungen

  • Mehrwertsteuer-Befreiung: 0 % MwSt. auf Lieferung und Installation für PV-Anlagen bis 30 kWp (Inbetriebnahme ab 2023).

  • Einspeisevergütung (EEG): Feste Vergütung für Strom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird (Fördersätze sinken jährlich, bleiben aber 20 Jahre konstant).

  • KfW-Kredit (Programm 270): Zinsgünstige Darlehen bis 100 % der Investitionskosten (Planung, Installation, Speicher), kombinierbar mit anderen Förderungen.

  • Steuervorteile: Befreiung von der Einkommensteuer für Erträge von Anlagen bis 30 kWp.

Regionale Programme (Beispiele)

  • Berlin (SolarPLUS): Zuschüsse für PV und Speicher, Antragstellung wieder möglich.

  • Düsseldorf: Fördert PV-Anlagen (z.B. 300 €/kWp) und Speicher.

  • Stuttgart: Hohe Zuschüsse für PV (z.B. 350 €/kWp) und Batteriespeicher.

  • Rheinland-Pfalz: Zuschuss für Batteriespeicher (z.B. 100 €/kWh).

Wichtige Hinweise

📌 Viele Förderprogramme müssen vor Beginn der Maßnahme beantragt werden – also vor Vertragsabschluss oder Installation.
📌 Förderbedingungen können sich ändern. Bitte immer die offiziellen Antragsseiten der Behörden prüfen.